Textile Bodenbeläge

Textile Bodenbeläge:
Textile Bodenbeläge sind Teppichböden, die aus verschiedensten Materialien und Konstruktionen bestehen. Durch eine phantastische Fülle an Farbtönen, Designs und Strukturen kann man den Raum individuell gestalten. Sie werden hauptsächlich im Wohn- und Bürobereich eingesetzt und strahlen vor allem Behaglichkeit aus.
So entlasten zum Beispiel die weichen und elastischen Textilfasern die Muskulatur sowie die Gelenke beim Laufen. Teppichboden dämmt wie kein anderer Belag den Schall, absorbiert lästige Halleffekte und schützt vor unnötigem Lärm.
Im Gegensatz zu elastischen Belägen ist die Gefahr des Ausrutschens geringer und Marken-Teppichböden schaffen automatisch ein gesundes Raumklima. Der Staub wird gebunden und ist mit dem Staubsauger leicht zu entfernen. Im Vergleich zu glatten Böden nimmt die Anzahl der Allergene und Keime in der Raumluft deutlich ab. Das ist auch das Ergebnis neuster wissenschaftlicher Untersuchungen. Bei Allergien empfehlen wir spezielle für Allergiker geeignete Bodenbeläge.
Eine neue Entwicklung auf dem Teppichbodenmarkt ist Dura Air ein Teppichboden mit Katalysator Effekt. Dieser wandelt Wohngerüche und Schadstoffe durch Oxidation größtenteils zu Kohlendioxid und Wasserdampf um, die somit abgebaut werden.

Qualität:
Die Qualität eines Teppichbodens erkennen Sie am „roten T“ der Europäischen Teppichgemeinschaft.
Nur Teppichböden, die in unabhängigen Instituten eine Vielzahl intensiver Belastungsprüfungen bestehen, erhalten dieses Siegel.
Die Prüf- und Lizenzierungsverfahren werden vom TÜV überwacht. Somit gibt das TÜV-Zeichen Ihnen zusätzliche Sicherheit bei der Kaufentscheidung.
Das Teppichsiegel der ETG gibt detailliert Auskunft über die Eignung eines Teppichbodens. Direkt unter dem „roten T“ finden Sie Infos zum empfohlenen Einsatzbereich.
Der Komfortwert ist an den Sternen abzulesen. Je mehr Sterne, desto höher ist der Anteil des Polmaterials im Teppichboden. Die Symbole für Zusatzeignungen geben Auskunft über spezielle Anforderungen ( Stuhlrolle; Treppe, Fußbodenheizung, Antistatik).

Teppichboden und Schadstoffe:
Schadstoffgeprüfte Teppiche erkennen Sie am GuT-Signet. Die GuT ist
die Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichböden. Teppichböden mit
GuT Signet genügen besonders hohen Umweltstandards, sie sind ökologisch und gesundheitlich unbedenklich.
Übrigens: Teppichböden die mit dem Teppichsiegel zertifiziert werden, müssen zuvor bereits mit dem GuT-Signet ausgezeichnet worden sein.

Reinigung:
Wichtig für die Haltbarkeit und Hygiene eines Teppichbodens ist die regelmäßige Reinigung.
Bei normaler Beanspruchung sollte er mindestens einmal wöchentlich gesaugt werden.
Darüber hinaus sollte in bestimmten Zeitabständen eine Grundreinigung erfolgen. Das Reinigen Ihres Teppichbodens, sowie das Verleihen eines Reinigunsgeräts gehören zu unserem Service.

Verschiedene Teppichboden Konstruktionen:
Am verbreitesten sind heute gewebte, getuftete oder genadelte Teppichböden.

Gewebte Teppiche:
Diese zeichnen sich durch extreme Festigkeit und sehr lange Haltbarkeit aus, sie sind meistens extrem beanspruchbar.

Flachteppiche:
Sie sind Webteppich aus Kett- und Schussfaden ohne polbindendes Fadensystem.

Polteppiche:
Polteppiche bestehen aus einem Grundgewebe und Polfasern. Grundgewebe und Polfaser werden in einem Arbeitsgang hergestellt.

Tufting:
Unter Tufting versteht man das Verfahren für die Herstellung textiler Bodenbeläge. Tuftingteppiche bestehen aus einem Flächengebilde als Träger in das der Pol mit einer oder mehreren Nadeln in Schlingen eingebracht wird. Diese werden entweder belassen (Schlingenware) oder aufgeschnitten (Velours). Die Rückseite weist in der Regel eine Rückenbeschichtung auf. Früher war dies der Teppichschaum. Der textile Zweitrücken bzw. der Vliesrücken hat sich gegen den früher oft aufgebrachten Teppichschaum durchgesetzt.

Unter die genadelten und geklebten Teppiche fallen sogenannte Nadelfilz– oder Kugelgarnteppiche, diese finden hauptsächlich im Objektbereich Anwendung. Es sind ein- oder mehrschichtige textile Bodenbeläge, die aus einem mechanisch und chemisch oder thermisch verfestigten Faservlies bestehen.

Verarbeitung von Teppichböden:
Teppichböden werden von uns nach allen bekannten Methoden verlegt. Welche Methode für Ihren Teppich die Richtige ist, richtet sich nach dem Material, den Anforderungen und wie bereits erwähnt nach dem Unterboden.

Lose Verlegung von Teppichböden:
Aufgrund sich verändernder Luftfeuchtigkeit und schwankenden Temperaturen dehnt sich ein Teppich unterschiedlich aus. Deshalb empfehlen wir dieses Verfahren nur in Ausnahmefällen und auf kleinen Flächen.

Fixierung und Wiederaufnahme:
Um einen Teppich flächig zu fixieren und trotzdem später die Möglichkeit einer rückstandsfreien Entfernung zu haben, wird diese Methode empfohlen. Das dieses gelingt, hängt von vielen Faktoren ab die wir als Fachbetrieb im voraus bestimmen können.

Kleben:
Hier wird der Teppich vollflächig auf den Unterboden aufgeklebt. Mit einem auf den jeweilig abgestimmten Belag eingesetzten Kleber, ist dieses Verfahren das rationellste und praktischste in seiner Anwendung.

Spanntechnik:
Besonders im hochwertigen Wohnbereich findet das Verspannen von Teppichböden Anwendung. Hierbei wird der Teppichboden über zuvor montierte, ringsum verlaufende Nagelleisten gespannt. Zwischen den Nagelleisten befindet sich ein Filz, der für einen angenehm weichen Komfort sorgt.
Ein schöner Nebeneffekt der Spannmethode ist, dass die Unterkonstruktion (Nagelleisten und Filz) beim Austausch des Teppichbodens erhalten bleiben kann.
Der alte Teppich wird ausgehängt und der neue ohne Vorarbeiten wieder eingehängt. Neben den oben genannten Vorzügen bietet der Spannteppich auch einen sehr hohen Trittschallschutz. Dieses macht sich besonders auf alten Holztreppen bemerkbar.

Designbodenbeläge:
Sind ein besonders gestalterisches Element in Wohn- und Geschäftsräumen mit glatten Böden. Auslegwaren entworfen von namhaften Designern führen wir ebenso wie individuell nach Ihren Wünschen konfektionierte Designerteppiche.